Proteinreiche Nussecken ohne Zucker
Nussecken gehören für viele fest zur Plätzchenzeit dazu.
Und gleichzeitig sind sie oft genau das, was man eigentlich vermeiden möchte: extrem süß, schwer im Bauch und alles andere als blutzuckerfreundlich.
Ich mag Rezepte, die einfach funktionieren. Ohne Ausstechen, ohne Küchenchaos und ohne stundenlanges Backen. Genau deshalb liebe ich auch schnelle, unkomplizierte Ideen wie Kokosmakronen oder einfache Nussrezepte, die in wenigen Minuten zusammengerührt sind und trotzdem richtig gut schmecken.
Diese proteinreichen Nussecken ohne Zucker sind genau so entstanden.
Außen leicht knusprig, innen weich und saftig, natürlich süß durch Datteln – ganz ohne raffinierten Zucker. Kein klassisches Plätzchen-Drama, sondern ein Rezept für alle, die bewusst genießen möchten.
Was ich besonders mag:
Die Masse ist schnell vorbereitet, der Ofen übernimmt den Rest – und beim Backen liegt dieser warme, nussige Duft in der Küche, der sofort Gemütlichkeit schafft. Kein Vergleich zu klassischen Ausstechplätzchen, bei denen man mehr Zeit mit Formen als mit Genießen verbringt.
Vegan, glutenfrei und mit einer proteinreicheren Zusammensetzung, die deutlich besser sättigt und den Blutzucker entspannter reagieren lässt. Gerade ab 40 macht das einen spürbaren Unterschied.
Und ja – Nuss (und Kokos) sind wie Koriander:
Man liebt es oder man lässt es.
Falls du zur ersten Gruppe gehörst, wirst du diese Nussecken ziemlich sicher feiern.
Warum proteinreiche Süßspeisen ab 40 sinnvoll sind
Mit zunehmendem Alter reagiert der Körper sensibler auf Zucker. Klassische Süßigkeiten führen oft zu schnellen Blutzuckerspitzen – und kurz danach zu Heißhunger, Müdigkeit oder diesem bekannten „Jetzt-brauch-ich-noch-was“-Gefühl.
Proteinreiche Süßspeisen können genau hier unterstützen:
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Sie sättigen länger
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Sie stabilisieren den Blutzucker
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Sie helfen, Muskelmasse zu erhalten
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Sie reduzieren Heißhunger nach dem Essen
Gerade wenn du häufiger mit Heißhunger zu kämpfen hast, spielt Protein eine zentrale Rolle. In meinem Artikel Heißhunger stoppen erkläre ich ausführlich, warum Süßes allein oft nicht satt macht – und wie du mit der richtigen Kombination aus Protein, Fett und natürlicher Süße wieder mehr Ruhe in dein Essverhalten bringst.
Diese Nussecken sind deshalb nicht nur ein Genussrezept, sondern ein Snack, der mit deinem Körper arbeitet und nicht gegen ihn.
Zutaten für eine kleine Form (ca. 20 × 20 cm)
Die Basis: proteinreicher Boden
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70 g gemahlene Mandeln (blanchiert)
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40 g glutenfreie Haferflocken, fein gemahlen
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30 g neutrales pflanzliches Proteinpulver (z. B. Erbse-Reis-Mix oder Mandelprotein)
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35 g Dattelmus
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30 g Kokosöl, flüssig
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1 EL Mandelmus
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2 EL Wasser
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1 Prise Salz
Nussige Schicht mit extra Protein
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130 g gemahlene Haselnüsse
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50 g gehackte Mandeln
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20 g pflanzliches Proteinpulver
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120 ml ungesüßte Mandelmilch
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40 g Kokosöl, flüssig
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70–100 g Dattelmus (je nach gewünschter Süße)
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1 Prise Vanille
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optional: Zimt oder Tonkabohne
Für das Topping
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70–100 g dunkle vegane Schokolade (mind. 85 % Kakao, ohne Zuckerzusatz möglich)
Zubereitung
1. Boden vorbereiten
Alle Zutaten für den Boden in einer Schüssel zu einer leicht klebrigen Masse vermengen.
Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben und gleichmäßig festdrücken.
Währenddessen kurz kühl stellen.
2. Nussschicht herstellen
Haselnüsse, Mandeln und Proteinpulver in einer großen Schüssel vermengen.
Pflanzenmilch und Kokosöl vorsichtig erwärmen (nicht kochen) und das Dattelmus unterrühren.
Die flüssige Mischung zu den trockenen Zutaten geben und alles gut verrühren, bis eine streichfähige Masse entsteht.
3. Backen
Die Nussschicht gleichmäßig auf dem Boden verteilen.
Im vorgeheizten Ofen bei 175 °C Umluft etwa 20–25 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.
Anschließend sollten die Nussecken vollständig auskühlen, denn nur so lassen sie sich später gut schneiden.
4. Schneiden & glasieren
Den abgekühlten Kuchen zuerst in Quadrate, dann diagonal in Dreiecke schneiden.
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Spitzen der Nussecken eintauchen oder mit einem Löffel verzieren.
Auf einem Gitter fest werden lassen.
Tipps & Variationen
Noch saftiger: 1 EL Apfelmus in die Nussschicht geben
Fruchtige Note: eine hauchdünne Schicht zuckerreduzierte Marmelade zwischen Boden und Nussschicht
Crunch: ein paar grob gehackte Nüsse vor dem Backen aufstreuen
Zuckerbewusst: einen Teil des Dattelmus durch Erythrit oder Allulose ersetzen
Aufbewahrung: luftdicht verschlossen 4–5 Tage haltbar, gekühlt auch länger
Fazit
Genau aus diesem Grund zeigen diese proteinreichen Nussecken, dass zuckerfrei nicht nach Verzicht schmecken muss.
Sie sind nahrhaft, sättigend und perfekt für alle, die Süßes genießen wollen, ohne ihren Körper unnötig zu stressen.
Ein Rezept für bewussten Genuss – gerade in der Advents- und Winterzeit.













