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Nusskuchen

Glutenfreier Nusskuchen mit Zimt & Schokoladenglasur

Zuckerfrei oder natürlich gesüßt – du entscheidest

Ein saftiger, nussiger Kuchen, der nach Gemütlichkeit schmeckt. Kein Mehl, kein Gluten, kein Industriezucker – dafür viel Aroma, gute Fette und eine Textur, die einfach happy macht.

Manchmal braucht es einfach Kuchen.
Aber bitte einen, der nicht den Blutzucker Achterbahn fahren lässt, kein Gluten enthält und trotzdem richtig gut schmeckt.

Dieser glutenfreie Nusskuchen ohne Zucker ist genau so ein Kandidat. Saftig, aromatisch, leicht zimtig – und wahlweise gesüßt mit Erythrit oder Dattelmus. Kein Industriezucker, kein Mehl, kein „Ich-bereu-das-später“-Gefühl.

Das Rezept ist unkompliziert, absolut alltagstauglich und funktioniert sowohl als Gugelhupf wie auch in der Kastenform. Perfekt für gemütliche Nachmittage, Gäste oder einfach als kleiner Genussmoment zwischendurch – ohne Drama, ohne Verzicht, ohne schlechtes Gewissen.

Zutaten

für 1 Gugelhupf oder große Kastenform

Teig

  • 5 Eier, getrennt

  • 160 g Erythrit (fein gemahlen)
    oder alternativ:
    120–140 g Dattelmus (je nach gewünschter Süße)

  • 150 g weiche Butter

  • 250 g gemahlene Haselnüsse, alternativ Baumnüsse

  • 150 g gemahlene Mandeln

  • 100 g Maniokmehl (Tapioka)

  • 50 g gehackte Walnüsse

  • 1 TL Backpulver

  • 1 TL Zimt

  • ½ TL Spekulatiusgewürz (optional, aber sehr fein)

  • 100 g Schmand

  • 60 ml Sahne

  • 1 Prise Salz

Schokoladenglasur

  • 150 g dunkle Schokolade (mind. 85 % Kakao)

  • 2 EL Kokosöl

  • 1 TL Sahne

Zubereitung

  1. Eigelb & Süße cremig schlagen
    Eigelbe mit Erythrit (oder Dattelmus) etwa 4–5 Minuten hell und cremig rühren. Die weiche Butter stückweise unterrühren.

  2. Trockene Zutaten unterheben
    Gemahlene Nüsse, Maniokmehl, Backpulver, Zimt, Gewürze und Salz mischen und kurz unter die Masse rühren.

  3. Feuchtigkeit dazugeben
    Schmand und Sahne einarbeiten, bis ein homogener, leicht zäher Teig entsteht.

  4. Eiweiß unterheben
    Eiweiß steif schlagen und vorsichtig in 2–3 Portionen unter den Teig ziehen – nicht rühren, sondern heben.

  5. Backen
    Form gut fetten (bei Erythrit evtl. mit gemahlenen Mandeln ausstreuen).
    Teig einfüllen, glatt streichen und im vorgeheizten Ofen bei
    185 °C Ober-/Unterhitze ca. 45–50 Minuten backen.
    Stäbchenprobe nicht vergessen.

  6. Abkühlen lassen
    Kuchen etwa 15 Minuten in der Form ruhen lassen, dann vorsichtig stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Schokoladenglasur

Schokolade zusammen mit Kokosöl und Sahne bei niedriger Hitze schmelzen. Glatt rühren und über den abgekühlten Kuchen streichen. Nach Wunsch mit gehackten Nüssen toppen.

Persönlicher Hinweis:
Alulose wäre hier meine liebste Alternative, da sie sehr gut verträglich ist und sich wie Zucker verhält. Leider ist sie aktuell in Europa nicht erhältlich.

 

Küchen-Tipp

Dattelmus macht den Kuchen etwas dunkler und besonders saftig – ideal, wenn du eine natürliche, milde Süße bevorzugst.
Erythrit sorgt für einen klassischen Geschmack und hält den Kuchen komplett zuckerfrei. Wichtig: Viele Menschen vertragen Erythrit nicht optimal. Wenn du sensibel reagierst, kannst du einen Teil durch Stevia ersetzen und so die Menge reduzieren.
Alulose wäre aus meiner Sicht die beste Alternative, da sie sich wie Zucker verhält und sehr gut verträglich ist. Leider ist sie aktuell in Europa kaum erhältlich.
Backform-Tipp: Der Teig hat viel Volumen. Wenn du eine Kastenform verwendest, sollte sie wirklich groß sein. Ist deine Form eher normal groß, fülle den restlichen Teig einfach in Muffinförmchen und backe sie separat.

 


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