Zuckerfreie Amerikaner mit Dattelmus
Saftig, sättigend und ohne Zuckercrash.
Süßes gehört für mich zum Leben dazu. Punkt.
Aber dieses klassische „kurz genießen – danach müde, hungrig, gereizt sein“? Darauf hatte ich irgendwann einfach keine Lust mehr.
Diese zuckerfreien Amerikaner sind aus genau diesem Bedürfnis entstanden:
ein Gebäck, das wirklich schmeckt, satt macht und den Körper nicht aus dem Gleichgewicht bringt. Kein Industriezucker, keine leeren Kalorien, kein schlechtes Gewissen. Stattdessen Zutaten, die Substanz haben und den Blutzucker deutlich ruhiger halten.
Ich backe diese Amerikaner am liebsten mit Dattelmus*, weil ich die natürliche Süße liebe und sie wunderbar saftig bleiben.
Gleichzeitig bringt Dattelmus noch etwas Struktur und Geschmack mit – für mich die alltagstauglichste Lösung.
Optional kannst du den Teig aber auch anders süßen:
- Erythrit*, wenn du komplett ohne Zucker bleiben möchtest
- Allulose, meine persönliche Lieblingsvariante beim Backen, da sie sich sehr ähnlich wie Zucker verhält und den Blutzucker kaum beeinflusst
- oder eine Kombination aus Erythrit und Mönchsfrucht* (Monk Fruit), um die typische Kälte von Erythrit abzumildern und die Süße runder zu machen
Leider ist Allulose in Europa aktuell noch schwer erhältlich, weshalb sie für viele keine echte Alltagsoption ist. Dattelmus bleibt deshalb für mich der beste Kompromiss aus Genuss, Verträglichkeit und Verfügbarkeit.
Ganz egal, wofür du dich entscheidest:
Diese Amerikaner sind kein Diät-Gebäck.
Sie sind ehrlicher Genuss, der dich nicht sabotiert.
Damit du direkt loslegen kannst, findest du hier die Zutatenliste für 5 saftige Amerikaner.

Amerikaner
Zutaten
Teig
- 70 g Hafermehl
- 50 g Cashewkerne gemahlen
- 50 g Dattelmus od. Alternative
- 25 g Kokosöl
- 1 Ei
- 40 ml Cashew- oder Mandemilch
- 1 1/2 TL Weinstein-Backpulver
- 1 Prise Vanile od. Makronengewürz
Glasur
- Saft einer halben Zitrone
- Dattelmus pur
Zum verzieren (optional)
- Zartbitterschokolade geschmolzen oder
- zuckerfreie Nuss-Nougat-Creme
Anleitungen
Trockene Zutaten vorbereiten
- Hafermehl, gemahlene Cashews, Backpulver und Vanille in einer Schüssel mischen.

Ei & Süße aufschlagen
- Das Ei mit dem Dattelmus einige Minuten schaumig rühren – das macht die Amerikaner besonders locker.
Fette & Flüssigkeit einarbeiten
- Nach und nach das geschmolzene Kokosöl, Cashewmus und die Pflanzenmilch unterrühren.
Teig fertigstellen
- Die trockenen Zutaten vorsichtig unterheben, bis ein weicher, formbarer Teig entsteht.
Amerikaner formen
- Mit einem Esslöffel fünf Portionen auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und leicht rund streichen.
Backen
- Bei 160 °C Umluft ca. 15 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind.
Abkühlen lassen
- Auf dem Blech auskühlen lassen – sie festigen sich beim Abkühlen.
Glasur & Deko
- Dattelmus mit Zitronensaft glatt rühren, Amerikaner bestreichen und nach Wunsch verzieren.
Notizen
-
Süßungs-Varianten:
Ich backe diese Amerikaner am liebsten mit Dattelmus. Alternativ kannst du Erythrit verwenden oder eine Mischung aus Erythrit und Mönchsfrucht. Allulose wäre ebenfalls ideal, ist in Europa jedoch schwer erhältlich. -
Konsistenz-Tipp:
Der Teig sollte weich, aber nicht flüssig sein. Ist er zu fest, einfach 1–2 EL Pflanzenmilch ergänzen. -
Für empfindliche Blutzuckerreaktionen:
In Kombination mit Protein (z. B. Joghurt, Quark oder Nussmus) gegessen, bleiben diese Amerikaner noch besser sättigend. -
Backofen beachten:
Jeder Ofen backt anders. Die Amerikaner sollten nur leicht goldbraun sein – zu langes Backen macht sie trocken. -
Ohne Glasur möglich:
Auch pur schmecken sie sehr gut. Die Glasur ist optional und kann je nach Verträglichkeit angepasst oder weggelassen werden. -
Aufbewahrung:
Luftdicht verpackt halten sich die Amerikaner 2–3 Tage im Kühlschrank und bleiben schön saftig. -
Für Kinder geeignet:
Durch die milde Süße und die weiche Konsistenz sind sie auch bei Kindern sehr beliebt.
Wenn du diese Amerikaner ausprobierst, lass mich unbedingt wissen, wie sie dir geschmeckt haben. Ich freue mich jedes Mal riesig über Rückmeldungen, weil genau daraus neue Ideen entstehen.
Für mich sind solche Rezepte mehr als nur etwas Süßes zum Kaffee. Sie zeigen, dass Genuss und Wohlbefinden kein Widerspruch sein müssen. Kleine Veränderungen – wie die Art, womit wir süßen – können im Alltag einen großen Unterschied machen. Mehr Energie, weniger Heißhunger und vor allem dieses gute Gefühl, dem eigenen Körper etwas Gutes zu tun.
Süßes darf sein. Es gehört zum Leben dazu.
Es sollte uns nur nicht aus dem Gleichgewicht bringen.
Wenn du Lust hast, experimentiere gerne mit den Süßungsvarianten, passe das Rezept an dich an und finde heraus, was dir am besten bekommt. Genau so entsteht eine Ernährung, die nicht einschränkt, sondern stärkt.













