Saftiges Zucchini-Topfbrot glutenfrei – ballaststoffreich, sättigend und alltagstauglich
Wer glutenfrei backt, kennt das Problem: Viele Brote sind entweder trocken, bröselig oder bestehen fast nur aus Stärke. Sie machen kurzfristig satt – aber nicht zufrieden. Und genau hier setzt dieses Zucchini-Topfbrot an.
Gerade für Frauen in den Wechseljahren, die mit Blutzuckerschwankungen, Heißhunger oder Verdauungsthemen kämpfen, ist die Wahl des richtigen Brotes entscheidend. Ein Brot sollte nicht nur glutenfrei sein, sondern auch nährstoffreich, ballaststoffreich und wirklich sättigend.
Die Kombination aus Teffmehl, Buchweizen, Flohsamenschalen und Zucchini sorgt bei diesem Rezept für eine stabile, saftige Krume und eine gute Verträglichkeit. Die Zucchini bringt natürliche Feuchtigkeit ins Brot, ohne den Geschmack zu dominieren. Gleichzeitig liefern Teff und Buchweizen mehr Mineralstoffe als viele klassische glutenfreie Mehle.
Teffmehl ist für mich dabei ein zentraler Bestandteil. Es enthält wertvolle Mineralstoffe wie Eisen und Magnesium und sorgt für eine bessere Struktur im Teig. Gerade bei glutenfreien Broten ist das ein echter Vorteil. Ich verwende dieses Teffmehl hier:
Dieses Brot ist ideal für alle, die bewusst essen möchten, ohne auf Geschmack zu verzichten. Es hält mehrere Tage saftig und eignet sich sowohl für herzhafte als auch für süße Beläge.

Saftiges Zucchini-Topfbrot
Zutaten
- 1 Zuccini ca. 250g
- 250 g Maniokmehl
- 200 g Teffmehl
- 50 g Buchweizenmehl
- 25 g Flohsamenschalen gemahlen
- 100 g Sonnenblumenkerne
- 1 1/2 TL Salz ca. 9g
- 14 g Trockenhefe
- 500 ml Wasser oder ungesüsste Mandelmilch
- 50 ml Wasser zusätzlich
- 30 ml Apfelessig
Anleitungen
- Die Zucchini mit Schale fein raspeln und in eine große Rührschüssel geben.
- Die Flüssigkeit (Wasser oder Mandelmilch) zusammen mit den zusätzlichen 50 ml Wasser auf etwa 37 Grad erwärmen. Sie sollte handwarm sein, nicht heiß. Zur Zucchini geben.
- Alle trockenen Zutaten sowie den Apfelessig hinzufügen und den Teig entweder in der Küchenmaschine etwa 5 Minuten kneten oder mit den Knethaken eines Handrührgeräts gut durcharbeiten.
- Der Teig sollte weich, aber formbar sein. Er darf nicht flüssig wirken, sollte sich aber noch leicht setzen. Falls nötig, etwas Maniokmehl ergänzen.
- Den Topf mit Backpapier auslegen und für etwa 10 Minuten bei 200 Grad vorwärmen.
- Den Teig in den warmen Topf füllen, Deckel schließen und an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen sichtbar vergrößert hat.
- Den Ofen auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Backzeiten im normalen Topf:30 Minuten bei 250 Grad mit Deckel25 Minuten bei 200 Grad mit Deckel30 Minuten bei 200 Grad ohne Deckel
- Backzeiten im Gusseisentopf:25 Minuten bei 250 Grad mit Deckel25 Minuten bei 200 Grad mit Deckel20 Minuten bei 200 Grad ohne Deckel
- Das Brot aus dem Topf nehmen und auf die Unterseite klopfen. Klingt es hohl, ist es fertig. Andernfalls weitere 5 bis 10 Minuten backen.
- Vor dem Anschneiden unbedingt mindestens 2 Stunden vollständig auskühlen lassen, damit die Krume stabil bleibt.
Abschließende Gedanken
Ein gutes glutenfreies Brot darf mehr sein als nur eine Alternative. Es darf sättigen, Nährstoffe liefern und den Blutzucker nicht unnötig in die Höhe treiben. Genau deshalb liebe ich dieses Zucchini-Topfbrot so sehr. Es verbindet Verträglichkeit mit echter Substanz.
Wenn du regelmäßig glutenfrei backst, lohnt sich ein hochwertiger ofenfester Topf. Die Hitzeverteilung und die geschlossene Backatmosphäre sorgen für eine deutlich bessere Kruste und eine saftige Krume. Einen passenden Gusseisentopf findest du hier:
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Wenn dich das Thema blutzuckerstabile Ernährung, sättigende Mahlzeiten oder glutenfreie Alternativen weiter interessiert, findest du in meinem Blog weitere Artikel zu Protein, Ballaststoffen und hormonfreundlicher Ernährung.
Und jetzt bin ich gespannt: Probierst du das Brot aus? Schreib mir gern in die Kommentare, wie es dir gelungen ist und womit du es am liebsten belegst.













