Gesunde Öle zum Kochen: Welche Pflanzenöle wirklich gut für dich sind
Ich sag dir etwas, was viele Frauen erst sehr spät begreifen – und ich war selbst eine von ihnen: Öle können deine größte Verbündete sein… oder der leise Energieräuber, den du jahrelang nicht bemerkt hast. Und das Verrückte daran? Es sieht alles so harmlos aus. Eine durchsichtige Flasche im Regal, ein Etikett mit einer Sonnenblume drauf, ein paar wohlklingende Worte wie „rein pflanzlich“, „cholesterinfrei“ oder „reich an Vitamin E“. Genau die Produkte, bei denen man denkt: Das ist sicher gesund.
Die Wahrheit? Ich hätte es selbst nie geglaubt, wenn ich mich nicht irgendwann intensiver mit dem Thema beschäftigt hätte. Aber irgendwann kam der Punkt, an dem ich mich gefragt habe, warum ich mich trotz guter Ernährung, trotz Bewegung, trotz Schlaf immer wieder müde, aufgebläht, gereizt und hormonell instabil fühlte. Und dann fiel der Blick auf die unschuldige Ölflasche in meiner Küche. Oh mein Gott, das glaubt mir keiner.
Dieser Artikel ist für dich, wenn du:
wissen möchtest, welche Pflanzenöle wirklich gesund sind,
dich fragst, warum manche Öle deine Energie sabotieren,
verstehen willst, wie sich ein einfacher Ölwechsel auf Hormone, Stimmung und Stoffwechsel auswirkt,
und wenn du endlich Klarheit willst, ohne verwirrende Ernährungstheorien oder Fachchinesisch.
Und glaub mir: Wenn es eine einzige Veränderung gibt, die deine Lebensqualität schnell verbessert, dann ist es dieser Punkt.
Warum gerade Frauen zwischen 40 und 55 empfindlich auf Öle reagieren
Wenn du in den Wechseljahren steckst, läuft in deinem Körper eine ganze Symphonie von Veränderungen ab. Hormone spielen Pingpong, dein Stoffwechsel hat spontan Urlaub, jede Kleinigkeit schlägt stärker an – und genau in dieser Phase reagieren viele Frauen extrem stark auf bestimmte Fette und Öle.
Öle beeinflussen direkt: Entzündungswerte, Nervensystem, Energieproduktion, Stimmung, Schlafqualität, Heißhunger, Hormonbalance, Hautbild
Viele Frauen haben seit Jahren unbewusst große Mengen Linolsäure in ihrer Ernährung, die diese Prozesse verstärkt.
Das Problem mit den üblichen Pflanzenölen – und warum sie oft NICHT gesund sind
Wir haben es alle gehört: Pflanzlich = gut. Tierisch = schlecht. Gesättigte Fette = böse. Mehrfach ungesättigt = gesund.
Ich hab das früher genauso geglaubt. Tja… willkommen im Club.
Die Wissenschaft der letzten 20 Jahre zeigt ein anderes Bild:
Die meisten industriellen Pflanzenöle sind nicht gut für deine Gesundheit – und besonders nicht für Frauen in der hormonellen Umbruchphase.
Warum?
Viele dieser Öle haben extrem hohe Mengen Linolsäure, eine Omega-6-Fettsäure, die zwar essenziell ist, aber im Übermaß zu echten Problemen führt.
Dazu gehören: Sonnenblumenöl, Rapsöl (raffiniert), Sojaöl, Distelöl, Maiskeimöl, Erdnussöl, Fast-Food-Frittieröle,, vegane Ersatzprodukte, viele Fertiggerichte
Linolsäure oxidiert extrem schnell, besonders beim Erhitzen. Und die Oxidationsprodukte sind der wahre Übeltäter:
Sie fördern Entzündungen, erhöhen oxidativen Stress, destabilisieren den Blutzucker, beeinflussen Hormone und können Migräne, Stimmungsschwankungen, Hautprobleme und Energieeinbrüche verstärken.
Studie:
Eine breit zitierte Untersuchung im Journal of Lipid Research zeigt, dass oxidierte Linolsäure-Metaboliten (OXLAMs) deutlich mit Entzündungsreaktionen und Atherosklerose verknüpft sind.
Das ist einer der Gründe, warum du dich vielleicht müde fühlst, obwohl du „gesund“ kochst.
Welche Pflanzenöle sind gesund? Die echte Gewinnerliste
Wir machen es einfach. Du brauchst keine 100-seitige Ölfibel. Nur drei Kategorien.
1. Olivenöl – dein tägliches Gold
Wenn es ein Öl gibt, das ich jeder Frau ab 40 sofort in die Küche stellen würde, dann dieses.
Olivenöl ist entzündungshemmend, hormonfreundlich und energiegebend.
Du kannst es nutzen für: Salate, leichte Pfannengerichte, Ofengemüse, deine liebsten Bowls
Und ja – du DARFST Olivenöl erhitzen.
Es ist stabiler, als jahrzehntelang behauptet wurde.
2. Avocadoöl – mild, stabil, unterschätzt
Der ruhige Allrounder.
Perfekt zum Braten, Backen, Grillen.
Oxidiert nicht so schnell.
Unterstützt die Zellmembran.
3. Kokosöl – ideal für hohe Temperaturen
Viele Frauen haben Angst vor gesättigten Fetten.
Aber Kokosöl ist hitzestabil, entzündungsarm und ideal für den Stoffwechsel.
Gerade bei hormonellen Schwankungen tut es deinem Körper gut, wenn du Fette verwendest, die nicht sofort oxidieren.
4. Ghee – das beste Fett zum starken Erhitzen
Ghee ist extrem hitzestabil, frei von Milchproteinen, aromatisch und ideal für Braten, Rösten und alles, was richtig heiß wird.
Frauen vertragen es oft besser als Butter, und es passt hervorragend in eine entzündungsarme, hormonfreundliche Ernährung.

Welche Öle du zum Kochen vermeiden solltest
Wenn ein Öl durchsichtig, günstig und im Plastikkanister abgefüllt ist – lass es weg.
Vor allem: Sonnenblume, Raps (raffiniert), Maiskeim, Distel, Erdnuss, Soja.
Diese Öle werden extrem hoch erhitzt, chemisch behandelt und in einem Prozess hergestellt, der mit natürlicher Ernährung nichts mehr zu tun hat.
Und das Schlimmste:
Sie verstecken sich überall.
In: veganen Aufstrichen, Nusscremes, Müsliriegeln, Fertigsaucen, Brotaufstrichen, proteinreichen Snacks, jedem Restaurant-Frittierkorb
Warum ein Ölwechsel dein Wohlbefinden in wenigen Wochen verbessern kann
Ich sehe das ständig bei meinen Klientinnen.
Sie setzen nur diesen einen Schritt um – und sagen nach zwei bis drei Wochen:
- „Ich wache wieder klarer auf.“
- „Ich habe weniger Heißhunger.“
- „Meine Stimmung ist stabiler.“
- „Die Gelenkschmerzen sind weniger geworden.“
- „Mein Bauch fühlt sich ruhiger an.“
Das ist kein Zufall.
Wenn du die Linolsäuremenge reduzierst, passiert Folgendes:
- Entzündungen sinken spürbar
- deine Zellenergie steigt
- dein Nervensystem beruhigt sich
- dein Blutzucker stabilisiert sich
- Hormonchaos entspannt sich
Kein anderes Ernährungsthema bietet so schnelle Resultate.

Wie du deinen Ölwechsel startest (einfach & alltagstauglich)
1. Ersetze dein aktuelles Öl durch Olivenöl.
Nutze es täglich.
2. Fürs Braten: Ghee oder Kokosöl.
Ghee ist ideal zum starken Erhitzen, sehr stabil, aromatisch und wird gut vertragen – perfekt für Pfanne, Wok und Ofen.
3. Lies Zutatenlisten
Wenn Sonnenblumenöl unter den ersten drei Zutaten steht: zurück ins Regal.
4. Reduziere Nüsse
Eine Handvoll pro Tag ist ideal.
5. Meide fertige Dressings
Mach sie selbst – schmeckt sogar besser.
Wenn du tiefer in das Thema Energie, Stoffwechsel und Müdigkeit einsteigen willst, lies gerne auch meinen ausführlichen Artikel „Wechseljahre: 7 Tipps gegen Müdigkeit“
Fazit: Gesunde Öle können dein Leben leichter machen
Wenn du in dieser Lebensphase angekommen bist, dann weißt du: Alles darf einfacher werden.
Und für mich ist der Ölwechsel einer der einfachsten Wege, mehr Energie, mehr Hormonausgleich und weniger Entzündung in den Alltag zu bringen. Ganz ohne Stress. Ganz ohne komplizierte Ernährungspläne.
Einfach nur andere Öle.
Und du wirst staunen, was das mit dir macht.













