Ständig müde trotz Schlaf? Die wahren Ursachen – und wie du endlich wieder mehr Energie bekommst
Kennst du das auch? Du wachst morgens auf, der Wecker klingelt, und bevor du überhaupt die Augen richtig offen hast, spürst du es schon: diesen bleiernen Druck im Körper, den Nebel im Kopf, diese tiefe Erschöpfung, die sich einfach nicht abschütteln lässt. Obwohl du gestern wirklich früh ins Bett gegangen bist. Obwohl du „genug“ geschlafen hast. Und trotzdem fühlst du dich wie durchgekaut.
Du kennst das Gefühl? Tausende Frauen ab Mitte 40 schreiben mir genau das: „Ich schlafe 7–8 Stunden, aber ich bin trotzdem ständig müde.“ Manche sagen sogar: „Ich fühle mich erschöpfter als damals mit einem Neugeborenen.“
Müdigkeit ist kein Schicksal. Sie ist ein Signal deines Körpers. Und je länger du dieses Signal ignorierst, desto lauter – und irgendwann auch kranker – wird es.

Warum 8 Stunden Schlaf dich trotzdem kaputt machen können
Die meisten denken: Hauptsache viele Stunden. Aber das ist ein Mythos. Entscheidend ist nicht, wie lange du liegst – sondern wie tief und erholsam dein Schlaf wirklich ist.
Im Tiefschlaf und in der REM-Phase passieren die magischen Dinge: → Zellen werden repariert → Entzündungen im Körper abgebaut → Stresshormone abgebaut → Erinnerungen verarbeitet → Wachstumshormone ausgeschüttet (ja, auch mit 45+!)
Und genau dieser wertvolle Tiefschlaf ist extrem empfindlich. Schon ein bisschen Blaulicht vom Handy, ein Glas Wein „zum Runterkommen“, ein zu warmes Schlafzimmer (über 19 °C), Grübeln im Bett oder ein schnarchender Partner – und der Körper kommt gar nicht erst in diese heilenden Phasen.
Besonders in den Wechseljahren wird es noch schlimmer: Sinkt Progesteron (das natürliche Beruhigungshormon), steigt die innere Unruhe. Schwankt Östrogen, funktioniert die Temperaturregulation nicht mehr richtig → Nachtschweiß, Aufwachen, Frösteln. Viele Frauen liegen stundenlang wach, obwohl sie todmüde sind.
Die 5 größten Energieräuber, die fast jede Frau ab 40 hat
1. Dein Nervensystem hängt seit Jahren im Dauerstress
Kinder, Eltern, Job, Beziehung, die nie endende To-do-Liste – das Kopf-Karussell läuft selbst abends auf der Couch weiter und raubt jeden Tag enorme Energie.
2. Nährstoffmängel, die kaum jemand richtig checkt Diese vier fehlen bei über 80 % meiner Kundinnen:
- Vitamin D – bei uns in Mitteleuropa fast immer zu niedrig
- Magnesium – wird durch Stress und Kaffee förmlich verbrannt
- Eisen/Ferritin – besonders nach der Periode oder in den Wechseljahren kritisch
- Vitamin B12 – oft zu niedrig bei wenig Fleisch oder gestörter Aufnahme
3. Hormonelles Chaos in den Wechseljahren
Sinkendes Progesteron → Einschlafprobleme Schwankendes Östrogen → Hitzewallungen mitten in der Nacht Träge Schilddrüse oder beginnende Insulinresistenz → Dauererschöpfung am Tag
4. Blaulicht am Abend + null Tageslicht morgens
Abends noch schnell Instagram & Co. → Melatonin wird blockiert → oberflächlicher Schlaf Morgens direkt ins Auto oder vor den Bildschirm → dein kompletter Rhythmus verschiebt sich
5. Zu wenig Protein und gesunde Fette
Viele Frauen essen morgens nur ein Brötchen oder einen Kaffee. Der Blutzucker crasht → Heißhunger → noch mehr Müdigkeit am Nachmittag.

Was wirklich hilft – deine 6 Sofort-Schritte für mehr Energie
- Morgen: Raus ins Tageslicht – idealerweise in den ersten 30 Minuten nach dem Aufstehen. Auch bei bewölktem Himmel. 10–20 Minuten Spaziergang oder Kaffee auf dem Balkon wirken Wunder.
- Abend: Letztes Blaulicht mindestens 2 Stunden vor dem Schlafengehen weg.
- Schlafzimmer optimieren: 16–18 °C, stockdunkel, ruhig.
- Abendritual einführen: Warme Dusche oder Fußbad, 5 Minuten Atemübung (4-7-8-Atmung), ein entspannendes Produkt wie NextVital Relax – viele meiner Frauen schwören darauf.
- Ernährung umstellen: Frühstück mit mindestens 30 g Protein (Eier, Skyr, Hüttenkäse, Protein-Shake), dazu Beeren und Nüsse. Mittags und abends reichlich Gemüse und gute Fette.
- Geheimtipp für schnelle, klare Energie: Exogene Ketone am Vormittag* Sie umgehen den Blutzucker, geben direkt saubere Energie ins Gehirn und in die Muskeln – ohne Nachmittagstief und ohne Crash. Meine Kundinnen lieben sie besonders in stressigen Phasen.

Wann du unbedingt zum Arzt gehen solltest
Wenn trotz aller Änderungen nach 4–6 Wochen keine Besserung eintritt oder du zusätzlich hast:
- Herzrasen oder Herzstolpern
- Unerklärlichen Gewichtsverlust oder -zunahme
- Starkes nächtliches Schwitzen
- Depressive Stimmung oder massive Konzentrationsprobleme
Dann lass bitte folgende Werte prüfen: Vitamin D, B12, Ferritin, Schilddrüse (TSH, fT3, fT4), CRP, HbA1c oder HOMA-Index.
Mein Versprechen an dich
Du musst dich nicht länger so müde fühlen. Du bist nicht faul. Du bist nicht „zu alt“. Dein Körper schreit nur nach etwas anderem: nach echter Ruhe, nach Licht, nach den richtigen Nährstoffen und nach ein bisschen mehr Liebe zu dir selbst.
Fang heute mit einem einzigen kleinen Schritt an – und du wirst schon in ein paar Tagen spüren, wie sich etwas löst.
Du verdienst ein Leben, das sich leicht, klar und energiegeladen anfühlt.

Studien:
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Chronische Erschöpfung und Müdigkeit: Renz-Polster H. (2022): „Chronische Erschöpfung bedeutet nicht, einfach nur müde zu sein“ – ME/CFS-Betroffene leiden unter Fatigue, die sich durch Schlaf oder Pausen nicht bessert. [PMC9203140]
-
Zusammenhang von Stress und Müdigkeit: Matti N. et al. (2022): „Müdigkeit, Müdigkeit und Erschöpfung: Alles das Gleiche?“ – Chronischer Stress erhöht das Risiko für Müdigkeit. [PMC9344798]
-
Schlafqualität, Schlafdauer und Tagesmüdigkeit: Hirschwald B. (2022): „Persönliche Einflussfaktoren auf die Tagesmüdigkeit“ – Schlechte Schlafqualität und fehlende Anpassung an den eigenen Chronotyp steigern Tagesmüdigkeit. [PMC8972658]
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Nährstoffmangel und Müdigkeit: Vitamindoctor (2022): „Chronisches Erschöpfungssyndrom besiegen“ – Häufiger Mangel an B-Vitaminen, Folsäure und Vitamin D bei chronisch müden Menschen. [Vitamindoctor]













