Mondkreisfest

Rituale zum Novembervollmond

a woman standing in front of a large moon

Die schwarze Mondgöttin–Vollmondkreis im November

Einleitung: Die stille Kraft des Loslassens

Der Vollmond November 2025 bringt eine kraftvolle Energie des Loslassens und öffnet einen Raum für Selbstfürsorge und weibliche Stärke. Er bringt Licht in die dunkelste Zeit des Jahres und leuchtet in die Ecken, in denen sich das Alte festgehalten hat. Jetzt ist der Moment gekommen, loszulassen – Menschen, Gedanken, Routinen, Emotionen, die dir längst nicht mehr guttun.

Am 5. November 2025 steht der Vollmond in seiner ganzen Leuchtkraft am Himmel. Seine Energie trägt eine Schwingung des Wandels in sich – ideal, um Altes loszulassen, Vertrauen zu stärken und Raum für Neues zu schaffen. Er erinnert dich daran, dass jeder Neubeginn ein bewusstes Ende voraussetzt. Nutze diesen Vollmond als Einladung, still zu werden, nach innen zu lauschen und dich mit deiner weiblichen Intuition zu verbinden.

Wenn du mehr über die verschiedenen Mondphasen erfahren möchtest, findest du hier eine gute Übersicht: https://www.timeanddate.com/moon/phases/.

In dieser Übergangszeit zwischen Herbst und Winter spüren viele Frauen, dass etwas in ihnen arbeitet. Es ist die Energie der schwarzen Mondgöttin – weise, klar, unerschütterlich. Sie lädt uns ein, die Masken fallen zu lassen und uns selbst in unserer ganzen Tiefe zu begegnen.

1. Der Novembervollmond und die schwarze Mondgöttin

In alten keltischen und germanischen Traditionen wurde der November mit Samhain verbunden – dem Fest des Übergangs. Die schwarze Mondgöttin steht in dieser Zeit symbolisch für das Ende eines Zyklus und den Beginn eines neuen.

Die schwarze Mondgöttin ist die Hüterin des Wissens, das nur die Dunkelheit lehren kann.
Als reife, unabhängige Frau verkörpert sie eine Kraft, die nichts mehr beweisen muss.
In sich ruhend und voller Klarheit erkennt diese weise Energie genau, wer sie ist.
Durch die Schleier von Zeit und Raum blickend spürt sie, was bleiben darf – und was gehen muss.

Diese Energie können wir für uns nutzen. Das Mondkreisfest im November ist kein Ort der Strenge oder Regeln, sondern der Begegnung – mit dir selbst, mit anderen Frauen, mit der Natur.

2. Warum der Vollmond ideal zum Loslassen ist

Der Vollmond bringt das, was verborgen war, ans Licht. Emotionen, Erinnerungen, körperliche Anspannung – all das, was wir oft wegdrücken, wird spürbar. Das kann anstrengend sein, aber es ist auch ein Geschenk.

Denn erst wenn du erkennst, was dich belastet, kannst du es wirklich loslassen.

Loslassen heißt nicht vergessen. Es bedeutet, dem Alten seinen Platz zu geben – dankbar, aber entschieden. Es ist ein bewusstes Öffnen des Herzens, um Raum für Neues zu schaffen.

3. Das Mondkreisfest: Rückkehr in die weibliche Kraft

Ein Mondkreis ist ein uraltes Ritual, bei dem Frauen zusammenkommen, um die Energie des Mondes zu ehren und ihre eigene Intuition zu stärken.

In diesen Kreisen wird nicht bewertet, nicht verglichen, nicht performt. Hier darfst du einfach sein. Weinen, lachen, schweigen, spüren.

Gemeinsam im Kreis zu sitzen, ist eine Rückkehr in eine uralte Form weiblicher Heilung. Es erinnert uns daran, dass wir nicht getrennt sind – nicht voneinander, nicht von der Natur, nicht vom großen Ganzen.

4. Warum der Vollmond November 2025 ideal zum Loslassen ist

Rituale sind Brücken zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren. Sie helfen uns, Intentionen zu setzen, Altes bewusst loszulassen und uns mit der Energie des Vollmondes zu verbinden. Hier sind vier einfache, kraftvolle Rituale, die du allein oder im Frauenkreis durchführen kannst.

Bevor du in die Vollmondenergie eintrittst, reinige deinen Raum und deine Aura. Nutze dazu weißen Salbei, Beifuß oder Palo Santo – je nachdem, was sich für dich stimmig anfühlt. Gehe langsam durch den Raum, während du den Rauch sanft fächerst. Stell dir vor, wie alles Schwere, jede alte Energie in den Rauch übergeht und aufgelöst wird. Atme tief ein. Spüre die Ruhe. Jetzt beginnt dein Ritual.

4.1 Räuchern – Reinigung für Körper und Seele

Bevor du in die Vollmondenergie eintrittst, reinige deinen Raum und deine Aura.
Nutze dazu weißen Salbei, Beifuß oder Palo Santo – je nachdem, was sich für dich stimmig anfühlt.

Gehe langsam durch den Raum, während du den Rauch sanft fächerst. Stell dir vor, wie alles Schwere, jede alte Energie in den Rauch übergeht und aufgelöst wird.
Atme tief ein. Spüre die Ruhe. Jetzt beginnt dein Ritual.

4.2 Kakaozeremonie – Herzöffnung und Bewusstwerdung

Der zeremonielle Kakao gilt in der schamanischen Tradition als „Medizin des Herzens“. Bereite dir eine Tasse warmen, reinen Kakao zu – ohne Zucker, aber mit Liebe. Setze dich an einen stillen Ort, zünde eine Kerze an und halte den Becher mit beiden Händen. Sprich laut deine Intention aus: Was möchtest du heute loslassen?
Dann trinke langsam, bewusst, Schluck für Schluck. Spüre, wie die Wärme dein Herz öffnet und dein Bewusstsein weitet.

Für die Kakaozeremonie wurde zeremonieller Rohkakao verwendet, der das Herz öffnet und den Zugang zu den eigenen Gefühlen erleichtert. Wenn du dich für hochwertigen, zeremoniellen Kakao interessierst, findest du bei Suyana eine wundervolle Auswahl an traditionell hergestelltem Kakao.

4.3 Meditation mit der schwarzen Mondgöttin

Schließe die Augen und stell dir vor, du sitzt unter dem vollen Mond.
Eine Frau tritt aus dem Schatten hervor – die schwarze Mondgöttin.Sie schaut dich an, ruhig, wissend, liebevoll.  Frage sie:
Was darf jetzt gehen? Was darf geboren werden?

Bleibe in dieser Verbindung, solange du möchtest. Lausche. Du wirst Antworten spüren – vielleicht als Gedanken, Bilder oder einfach als tiefe Ruhe.

a person holding a moon shaped object in their hands

4.4 Feuer – Das Symbol des Neubeginns

Schreibe alles auf, was du loslassen möchtest – auf kleine Zettel, ehrlich und ungefiltert.Dann entzünde eine Kerze oder eine kleine Feuerschale.
Verbrenne jeden Zettel achtsam, während du innerlich sagst:„Ich lasse los. Ich danke. Ich bin frei. “Beobachte, wie der Rauch aufsteigt – und mit ihm deine alten Themen. Das Feuer transformiert, was du nicht mehr tragen willst.

Gönne dir nach den Ritualen einen Moment der Stille.
Trink etwas Wasser, atme tief und spüre deinen Körper.
Schreib anschließend in dein Journal: Was hat sich gezeigt?
Was fühlt sich leichter an? Was darf jetzt wachsen? Dankbarkeit ist der Schlüssel, der alles abrundet. Wenn du das Alte in Frieden loslässt, öffnest du den Weg für Neues.

5. Nach dem Ritual: Dankbarkeit und Integration

Nimm dir nach den Ritualen Zeit für Stille. Trinke Wasser, atme tief, spüre deinen Körper.
Schreibe in dein Journal:
Was hat sich gezeigt?
Was fühlt sich leichter an?
Was darf jetzt wachsen?

Dankbarkeit ist der Schlüssel, der alles abrundet.
Wenn du das Alte in Frieden loslässt, öffnest du den Weg für Neues.

6. Fazit – Wenn die Mondin dich ruft

Der Vollmond im November ist kein gewöhnlicher Mond. Er ist ein Spiegel deiner inneren Stärke, deiner Reife und deiner Freiheit.Er erinnert dich daran, dass Loslassen kein Verlust ist, sondern ein Geschenk an dich selbst.

Wenn du dich der schwarzen Mondgöttin anvertraust, wirst du spüren, dass du nichts kontrollieren musst. Alles folgt einem Rhythmus. Auch du.

7. Spiritueller Abschluss: Dein Ruf an die Schwestern

Wenn dich die Magie des Mondes ruft, folge ihr – auch wenn du noch nicht weißt, wohin sie dich führt. Vielleicht spürst du nur dieses leise Ziehen in deiner Seele, dieses tiefe Wissen, dass da noch mehr ist. Mehr Verbindung. Mehr Wahrheit. Mehr du.  Suche dir Schwestern, mit denen du diese Energie teilen kannst – Frauen, die dich sehen, ohne dass du dich erklären musst. Mit denen du lachen, weinen, tanzen und schweigen kannst. Oder erschaffe deinen eigenen kleinen Mondkreis. Zünde Kerzen an, bereite zeremoniellen Kakao zu, lege Musik auf, die dein Herz öffnet – und lass die Energie des Vollmondes sanft durch euch fließen.

In solchen Momenten geschieht Heilung. Nicht, weil du etwas leisten musst, sondern weil du einfach da bist. Ganz. Wach. Verbunden.

Lass die Mondin dich führen.
Sie erinnert dich an das, was du längst weißt:  Du bist Teil dieses Kreislaufs.
Du bist Dunkelheit und Licht zugleich. Du bist Wandel – und du bist Zuhause.

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